Krieg
als Antwort auf
Terror
wird
Terror und Krieg
zur Antwort haben.
Das steht
außer Frage.
Krieg
als Antwort auf
Terror
wird
Terror und Krieg
zur Antwort haben.
Das steht
außer Frage.
Schokolieder
sing ich dir.
Schokolaudes
bring ich dir
an den Schokolido.
In Schokoleiden
steh’ ich hier.
Ins Schokoluder
tret’ ich Tier.
Vom Schokoleder
zieh’ ich für
dich, geliebte Schokolade.
Ich schokolodere
für eine Tafel Schokolade
in der SchokoLade.
Ich schokolud
und schokolade
ganz schokoliederlich
die ganze Schokoladung
mit allen Schokolädchen
aus dem SchokoLädchen –
Schokoladendiebstahl
für eine Schokoladenkette,
vorbei am Schokoladenhüter
nach Schokoladenschluss.
Morgens stets
ein Schokoladenbad
im Schokoladenbrunnen.
Danach ein Schokoladenei
vom Schokoladenhasen.
Mittags ess’ ich
Schokoladenlinsen mit
Schokoladenbohnen
in heißer, weißer
Schokoladensoße.
Später gönn’ mir
den Schokoladenpudding
und eine Schokoladentorte
aus Schokoladencreme,
mit Schokoladenguss.
Zwischendurch noch
einen Schokoladenriegel oder
einen Schokoladenkeks.
Abends aber
schokoladenstreusele,
schokoladenflocke und
schokoladenraspele ich
nur noch Schokoladenpulver
in mein Schokoladegerät,
bevor ich schließe
meine Schokolider.
Auf meiner Schokoladenseite
gibt’s nicht nur
Schokoladenbraun,
Schokoladenschwarz und
Schokoladenweiß –
meine Schokolaleliloludenwelt ist
schokoleileulauterbunt.
– Eine Variation zu “Schwere Tage, schwere Nächte” –
Schwer
lastet die Nacht
noch auf dem Morgen,
doch schon
hastet der Tag
dem Abend entgegen –
scheinbar leicht.
– Eine (schwere) Variation zu “Leichte und schwere Tage” –
Ein schwerer Tag
wird leichter
bei dunkler Nacht.
Eine schwere Nacht
wird leichter
bei hellem Tag.
– Eine (leichte) Variation zu “Leichte Tage” und “Schwere Tage” –
Nimm die
schweren Tage
leichter
und gib den
leichten Tagen
mehr Gewicht.
– Eine Variation zu “Schwere Tage” –
Verheißt schon der frühe Morgen
einen leichten Tag,
erwärmt noch der späte Abend
eine schwere Nacht.
Manchmal ist früh morgens
der Tag schon so schwer,
dass bis spät abends
die Nacht in mir bleibt.
Dieses Gedicht ist inspiriert von dem wundervollen Bild von Silvia Springorum “Dem Grau die Farben entlocken“.
Dem Grau die Farben entlocken.
Dem Dunkel das Licht entspinnen.
Dem Kalt die Wärme entwinden.
Der Stille das Wort abringen.
Der Angst die Hoffnung abtrotzen.
unlesbar lesbar
bleibt mein Wort
lesbar unlesbar
unhörbar hörbar
bleibt meine Stimme
hörbar unhörbar
unsichtbar sichtbar
bleibt mein Leib
sichtbar unsichtbar
unerkennbar erkennbar
bleibt meine Seele
erkennbar unerkennbar
unerkannt erkannt
bleibe ich
erkannt unerkannt
Das Wort braucht
den Gedanken
wie
der Gedanke
das Wort braucht.
“Herzlich willkommen!”
rufen wir euch zu
und erklären euch den Krieg.
Irgendwo, ein Freitag, der 13.
verschlafen
Kaffeemaschine kaputt
Bus verpasst
Unterlagen vergessen
Kantine zu
Sitzung auf Sitzung abgesessen
Computer abgestürzt
Feierabend weg
mit dem Bus im Stau
Schlüssel verloren
keiner zuhause
Paris, Freitag, der 13. November 2015
früh aufgestanden
mit Elan gearbeitet
gut zu Mittag gegessen
nachmittags frei genommen
ein neues Kleid gekauft
abends ausgegangen
tot