Serenade der Limonade für die Schokolade

An der Balustrade
hat eine Eskapade
die süße Limonade.
Sie traf die Schokolade
bei einer Maskerade
– oder war es bei der Olympiade? –
auf der Barrikade
– oder war es auf der Promenade? – .

Da gab es Hitzegrade
wie bei der Hitparade.
Nachgerade
bot sie ihr Karbonade
mit Remoulade
als Serenade
– oder war es Marmelade? – .

Die Wirkungsgrade
waren schnurgerade
– oder kerzengrade? – :
Die Schokolade
warf die Bundeslade
nach der Kavalkade
in die Palisade,
gänzlich ungerade.

Nach der Schimpftirade
gab es Minusgrade
und eine Funkblokade.
Ach, wie jammerschade!

Ja, ich weiß, es ist völliger Quatsch! Aber manchmal muss so Blödsinn einfach sein! – Es entlastet…

Rat eines Tieres

Wer büffelt, ochst nur
und stiert Löcher in die Luft.
Mensch, schlängel dich doch lieber durch dein Leben!

Mensch, hechte nicht durch den Tag,
krebse und krabbel nicht herum,
robbe dich nicht mühsam vorwärts:
aale dich lieber in der Sonne.

Du kannst hamstern wie ein Hörnchen,
mausen, mopsen,
und bist am Ende doch verratzt.

Dackel nicht jeder Mode hinterher,
bocke lieber mal.

Äffe niemanden nach,
damit übertölpelst du dich nur selbst.

Tiger nicht immer hin und her,
wiesel nicht ständig auf und ab,
luchs lieber dem Himmel ein  Stück Sonne ab.

Igel dich ein,
drossel dein Tempo
und bremse.

Was maikäferst du denn den lieben langen Tag?
Schab dich nicht! Grille lieber –
oder noch besser: fliege.

Wer immer nur geiert,
am Ende reihert.
Vögel lieber!
Doch kiebitze nie beim
Liebesspiel des Nachbarn.

Denn nur wer mit Anstand ferkelt,
kann fröhlich gickeln
und schimmelt nicht.
Wer dagegen stets herumzickt,
muffelt.

Mensch, mir schwant,
dich wurmt, was ich dir sage,
dich verstört mein Rat.
Es fuchst dich mein Gedicht –
und du unkst:
„Du spinnst, du Tier,
das rentiert sich alles nicht.“

Des Lebens Klingklang

Ein Singsang für mehr Lebensfreude

Die unumgängliche Lebensfrist
schafft Lebensfrust
und Lebensfrost.

Denn an deiner Lebensmatte
nagt schon ab der Lebensmitte
die unerbittliche Lebensmotte.

Drum verwandle deine Lebenslast
mit Lebenslist
in Lebenslust.

Und fahre mit dem Lebenslift
ganz hinauf ins Lebensloft
und atme frische Lebensluft.

Dort oben auf dem Lebensmast
brau dir aus all dem Lebensmist
den allerbesten Lebensmost.

Denn mit jeder Lebenswoge
liegen viele Lebenswege
frei auf deiner Lebenswaage.

Und auf jeder Lebenswelle
findet noch dein Lebenswille
ein Fädchen von der Lebenswolle.

Verwandle deinen Lebensraum
in einen schönen Lebensreim:
Und schreib aus deinem Lebensleid
ein wunderschönes Lebenslied.

An die Schokolade. Eine SchokolOde

Schokolieder
sing ich dir.
Schokolaudes
bring ich dir
an den Schokolido.

In Schokoleiden
steh’ ich hier.
Ins Schokoluder
tret’ ich Tier.
Vom Schokoleder
zieh’ ich für
dich, geliebte Schokolade.

Ich schokolodere
für eine Tafel Schokolade
in der SchokoLade.
Ich schokolud
und schokolade
ganz schokoliederlich
die ganze Schokoladung
mit allen Schokolädchen
aus dem SchokoLädchen –

Schokoladendiebstahl
für eine Schokoladenkette,
vorbei am Schokoladenhüter
nach Schokoladenschluss.

Morgens stets
ein Schokoladenbad
im Schokoladenbrunnen.
Danach ein Schokoladenei
vom Schokoladenhasen.

Mittags ess’ ich
Schokoladenlinsen mit
Schokoladenbohnen
in heißer, weißer
Schokoladensoße.

Später gönn’ mir
den Schokoladenpudding
und eine Schokoladentorte
aus Schokoladencreme,
mit Schokoladenguss.

Zwischendurch noch
einen Schokoladenriegel oder
einen Schokoladenkeks.

Abends aber
schokoladenstreusele,
schokoladenflocke und
schokoladenraspele ich
nur noch Schokoladenpulver
in mein Schokoladegerät,
bevor ich schließe
meine Schokolider.

Auf meiner Schokoladenseite
gibt’s nicht nur
Schokoladenbraun,
Schokoladenschwarz und
Schokoladenweiß –
meine Schokolaleliloludenwelt ist
schokoleileulauterbunt.

Oh Gott!

Im Himmel
ist der Teufel los.

„Zum Teufel
mit dem Teufel!“
flucht Gott,
von Gott verlassen.

Der Teufel lacht
auf Teufel-komm-raus:
„Teufel noch mal!
Gott behüte.
Ich werd‘ den Teufel tun.“

„Lieber Gott,
dich reitet wohl der Teufel?“
mischt sich ein Engel ein.

„Weiß Gott!“
gibt der Teufel zu bedenken,
„Gott ist eben auch nur ein armer Teufel.“