ein Gelegenheitsgedicht

im Schweifreim schweife ich
(am Ufer des Fließtextes entlang)
(zwischen Zwischen-, Schlag- und Leerzeilen)
(mal auf verschlungenen Lang-,
mal auf offenen Kurzversen)
über herbstliche Wortfelder

ich lese reife Lesefrüchte auf
(gelegentlich auch eine Kopfnuss)
und ritze heimlich Buchzeichen
in die Rinden alter Buchstaben
(für ein Eichhörnchen, vielleicht)

und neben abwegig-abseitigen Nebensätzen
finde ich das Zauberwort: die Gelegenheit
für ein Gelegenheitsgedicht