Zu diesem kleinen Text hat mich die Fotoserie “A bear and her berries” von Christopher Martin inspiriert.
Wenn
die Bären
in die Beeren
gehen,
kommen
die Beeren
in die Bären:
Beerenbären
lieben
Bärenbeeren.
Zu diesem kleinen Text hat mich die Fotoserie “A bear and her berries” von Christopher Martin inspiriert.
Wenn
die Bären
in die Beeren
gehen,
kommen
die Beeren
in die Bären:
Beerenbären
lieben
Bärenbeeren.
Ich sitz’ so gern
an meinem Schreibtisch.
Noch lieber aber liege ich
in meinem Schreibbett.
Von Zeit zu Zeit steh’ ich
an meinem Schreibherd
und rühre mit Begeisterung
in meinem Schreibtopf.
Will die Muse mich nicht küssen,
verschwind’ ich kurz und setz’ mich
auf mein stilles Schreibclo.
Du denkst, ich sei verrückt?
Keine Sorge, noch hab’ ich
alle meine Schreibtassen
in meinem Schreibschrank.
😃😉😄😇
😌😏😓😘
😝😢😥😊 - 😁
😅😈😍😐
😔😚😠😣
😨😞😂😆 - 😋
😎😒😖😜😡😤 - 😩
Ein Späßchen: Dies ist eine nicht ganz ernst gemeinte Variante zu gemischte gefühle – die Hitze macht mich offenbar übermütig! – und zugleich eine Hommage an Christian Morgenstern (ich sage nur: ‘Fisches Nachtgesang’!). Aber ich gebe zu: So ganz ohne Worte ist nicht so ganz mein Ding! Aber immerhin: alles, was meine Windows-Tastatur so zu bieten hat.
Wie stehen wir da,
wenn wir da stehen,
wo andere dasitzen,
wenn wir da sitzen,
wo andere daliegen,
wenn wir da liegen,
wo andere dastehen –
wie stehen wir da da?
An der Balustrade
hat eine Eskapade
die süße Limonade.
Sie traf die Schokolade
bei einer Maskerade
– oder war es bei der Olympiade? –
auf der Barrikade
– oder war es auf der Promenade? – .
Da gab es Hitzegrade
wie bei der Hitparade.
Nachgerade
bot sie ihr Karbonade
mit Remoulade
als Serenade
– oder war es Marmelade? – .
Die Wirkungsgrade
waren schnurgerade
– oder kerzengrade? – :
Die Schokolade
warf die Bundeslade
nach der Kavalkade
in die Palisade,
gänzlich ungerade.
Nach der Schimpftirade
gab es Minusgrade
und eine Funkblokade.
Ach, wie jammerschade!
Ja, ich weiß, es ist völliger Quatsch! Aber manchmal muss so Blödsinn einfach sein! – Es entlastet…
Wer büffelt, ochst nur
und stiert Löcher in die Luft.
Mensch, schlängel dich doch lieber durch dein Leben!
Mensch, hechte nicht durch den Tag,
krebse und krabbel nicht herum,
robbe dich nicht mühsam vorwärts:
aale dich lieber in der Sonne.
Du kannst hamstern wie ein Hörnchen,
mausen, mopsen,
und bist am Ende doch verratzt.
Dackel nicht jeder Mode hinterher,
bocke lieber mal.
Äffe niemanden nach,
damit übertölpelst du dich nur selbst.
Tiger nicht immer hin und her,
wiesel nicht ständig auf und ab,
luchs lieber dem Himmel ein Stück Sonne ab.
Igel dich ein,
drossel dein Tempo
und bremse.
Was maikäferst du denn den lieben langen Tag?
Schab dich nicht! Grille lieber –
oder noch besser: fliege.
Wer immer nur geiert,
am Ende reihert.
Vögel lieber!
Doch kiebitze nie beim
Liebesspiel des Nachbarn.
Denn nur wer mit Anstand ferkelt,
kann fröhlich gickeln
und schimmelt nicht.
Wer dagegen stets herumzickt,
muffelt.
Mensch, mir schwant,
dich wurmt, was ich dir sage,
dich verstört mein Rat.
Es fuchst dich mein Gedicht –
und du unkst:
„Du spinnst, du Tier,
das rentiert sich alles nicht.“
Es twittern die Spatzen von den Dächern:
Ist die Katze aus dem Netz,
surfen die Mäuse.
Wie man in den Wald hineinpostet,
so mailt es heraus.
Wo man bloggt, da lass dich ruhig nieder.
Was miteinander chattet,
das liket sich.
Wieder ist’s Mai,
und es grünt der Bonsai
des Samurai
fern im Altai.
Kai, der Lakai
trinkt wieder Chai
vom River Qwai
nach Art der Thai –
obgleich er Massai.
Und am Quai
von Dubai
träumt ein Hai
von dem Ai
aus Shanghai –
und er singt einen Lai
auf den Mai.
Ein Singsang für mehr Lebensfreude
Die unumgängliche Lebensfrist
schafft Lebensfrust
und Lebensfrost.
Denn an deiner Lebensmatte
nagt schon ab der Lebensmitte
die unerbittliche Lebensmotte.
Drum verwandle deine Lebenslast
mit Lebenslist
in Lebenslust.
Und fahre mit dem Lebenslift
ganz hinauf ins Lebensloft
und atme frische Lebensluft.
Dort oben auf dem Lebensmast
brau dir aus all dem Lebensmist
den allerbesten Lebensmost.
Denn mit jeder Lebenswoge
liegen viele Lebenswege
frei auf deiner Lebenswaage.
Und auf jeder Lebenswelle
findet noch dein Lebenswille
ein Fädchen von der Lebenswolle.
Verwandle deinen Lebensraum
in einen schönen Lebensreim:
Und schreib aus deinem Lebensleid
ein wunderschönes Lebenslied.
Gewappnet für die Lebensfalle
und überhaupt für alle Lebensfälle
glaubst du zu sein mit deinem dicken Lebensfell.
Bau dir lieber eine Lebensvilla
in lebensvoller Lebensfülle
und hab keine Angst vor
Lebensvöllerei.
für Ursula, die mich nur mal nach dem Unterschied zwischen “trauen” und “vertrauen” fragen wollte…
trau dich:
trau dir
vertrau dir
trau dir was zu
vertrau auf dich
trau dich aus
dem vertrauten,
dem trauten heraus
und lass dich trauen
mit dir
Ich hab’ Pferde gestohlen
und Schafe gezählt,
Flöhe gehütet und
Mäuse gemolken.
Ich hab’ mir Bären aufbinden lassen
und mich zum Affen gemacht.
Alles für die Katz.
So geh’ ich vor die Hunde, doch
kein Schwein interessiert’s,
kein Hahn kräht danach.