er zu ihr:
mach‘ ja keine Zicken
sie zu ihm:
red’ nich’ so’n Bockmist
er zu ihr:
mach‘ ja keine Zicken
sie zu ihm:
red’ nich’ so’n Bockmist
er zu ihr:
mmmh, ich liebe Bockwurst
sie zu ihm:
hm, ich mag lieber Ziegenkäse
Eine Reprise zu „Gespräch unter Ziegen“
sie zu ihm:
ach, ich hab keinen Bock
er zu ihr:
dann nimm halt die Ziege
Ich muss es gestehen: Das war nicht mein Einfall. Danke, mein Liebster, für dieses schöne Wortspiel!
heute, am Himmel über mir, unüberhörbar
das Unisono des Krähenschwarms:
krächzende Polyphonie
er zu ihr:
ach, was bist du
nur wieder so zickig
sie zu ihm:
na, wenn du halt
eben so bockig bist
ein Schild verspricht mir
„Otterwechsel“: nur sein Wort
behält er für sich
ein Teich in der Mark:
lauthals quaken die Frösche
Wort um Wort, waldgrün
ihr lachendes Wort:
gern schenkt es mir die Möwe,
nicht nur an der See
plötzlich zugehüpft
kommt mir der Heuschrecke Wort:
ein springender Punkt
Etwas voreilig war Lyrifant mit der Publikation … deshalb hier nun in nicht-alphabetischer Reihenfolge ein paar Nachträge zu den Tierworten, die sich dem Lyrifanten nicht gleich gezeigt hatten …
unverhofft find ich
Kohlweißlings Wortgeschmetter:
hier und da und dort
Sonnenschein fällt warm
auf der Zauneidechse Wort:
jetzt ist es Sommer
mein liebstes Wort ist
doch der Wildschweine Grunzen:
so satt, so selig