vordergründig
ist hintergründig
vordergründig
hintergründig
ist vordergründig
hintergründig
vordergründig
ist hintergründig
vordergründig
hintergründig
ist vordergründig
hintergründig
auf stillen Pfaden
fort schleichen meine Wörter:
Raum für Besinnung
unter Schneedecken
bette ich meine Wörter:
Zeit für Winterschlaf
ein erstes Blatt fällt
bald ein zweites und noch eins
schon fällt Blatt um Blatt
fällt ein Tautropfen
auf den Reim von Schrift auf Stift
erwacht ein Poem
oben auf dem Berg
kein Wald kein Gras nur Stein Fels
splitternacktes Wort
steinige Wege
von Wort zu Wort tiefer Wald
doch die Lichtung lockt
zwischen den Zeilen
jäh reißt auf der Himmel hell
strahlt ein jedes Wort
mit einem Satz
bin ich ganz
bei meinem Wort
gibt auch der Text
von sich
keinen Laut
für J. H.
geradewegs auf der Strecke
geblieben oder vielmehr
krummenwegs aus der Kurve
gekommen und die Biege
gemacht
allenfalls
in einem Gedicht
spricht sich das
Unsagbare
aus
eine Art Nachhall auf https://versspruenge.wordpress.com/2017/12/27/mehr-als-ein-gedicht/
Immer wieder lote ich aus, wie viel ich mit wie wenig Wort sagen kann. Besondere Beachtung finden dabei immer wieder Wörter, die zwar unverzichtbar sind, aber sonst nicht im Vordergrund stehen. An die Qualität meines Erstversuches – Das Lied vom Scheitern – komme ich leider nicht wieder ran, aber es bleibt spannend!
und und und
und und und und
aber
und doch
aber aber
doch doch
und aber doch
na und?