
blau, nur blau,
wohin ich schau:
alles himmelsblau
in des Himmels Blau
blau, nur blau,
wohin ich schau:
alles himmelsblau
in des Himmels Blau
schreib Du mir das lichtblaue Wunder
unseres Himmels auf meine Haut
und jedes Wort leuchtet uns
Flügel
Ein weiterer Impuls war, sich auf Bilder einzulassen. Die ausgestellten Bilder haben mich leider nicht so angesprochen; nur ein Titel hat mich angesprungen – “Der Himmel ist in dir” von Jutta Schlier -, woraus sich in mir ein Elfchen geformt hat (das war der andere der beiden Form-Impulse) – ein Elfchen, das man auch ohne das Bild verstehen kann, denke ich (wobei natürlich Elfchen-Form und Slow [!] Art-Thema irgendwie ein Widerspruch in sich sind, ich weiß).
Blau
dein Herz.
Offen dein Auge.
Der Himmel ist in
dir.
schau
ins Blau
von Himmel und Meer
schau – und staune:
wie schön ist die Welt!
lausch
dem Plausch
von Wellen und Wind
schau, lausch – und staune:
wie leicht ist die Welt!
tauch
ein in den Bauch
von Leben und Glück
tauch ein – und saug auf
das Leben, das Glück:
schau, lausch – und staune!
Der Himmel ist
blau.
Überall.
Aber dort
ist der Teufel
weiß.