wo Sicherheit nicht einmal mehr Wörter geben können: wo schlafen dann die Verse, wenn selbst Reime zum Steilhang werden? kein Satz taugt zum Geländer: wir können nur noch im freien Fall dichten und denken
4 thoughts on “Zeitlyrik”
Viel tiefer kann eine Dichterin kaum verzweifeln. Ob es im Frühling endlich ohne Geländer den Hang wieder hinauf geht? Oder sind wir nun dazu verurteilt, uns am Fuße des Abhangs mit Schattenpflänzchen zu begnügen?
Viel tiefer kann eine Dichterin kaum verzweifeln. Ob es im Frühling endlich ohne Geländer den Hang wieder hinauf geht? Oder sind wir nun dazu verurteilt, uns am Fuße des Abhangs mit Schattenpflänzchen zu begnügen?
Zumindest das, was von uns nach dem Fall noch übrig ist …
wow, ja. welch eine vorstellung! starkes gedicht.
liebe grüße von diana
Danke, Diana!