Danke, liebe Gerda, Deine Erinnerung an Morgensterns Schneckengedicht hat mich wieder ins Dichten gebracht …
lang hat die Schnecke nachgedacht –
und schließlich hat sie es gemacht:
verlassen hat sie nun ihr schützend‘ Haus
und kriecht und kriecht ganz weit hinaus.
leicht fühlt es sich auf ihrem Rücken an;
sie denkt: fängt jetzt das Leben an?
doch andererseits (ich muss es sagen)
beginnt sie bald doch laut zu klagen.
nackt ist sie jetzt – und heimatlos –
und denkt: was hab ich mir gedacht da bloß?
Wenn sie sich nur nicht gefräßig über meinen Garten hermachen würden, könntest du mit diesem Gedicht vielleicht noch Sympathie in mir wecken. So muss ich bezüglich Schnecken leider feststellen: Fehlanzeige.
Och, Du musst sie verstehen: Dein Salat ist einfach zu lecker! 😋 🐌