Ein kleines Gedicht zu Deinen 40 Jahren Exil in Deutschland (ganz ohne Bach und ohne Klavier)
Du kamst aus voller Wärme
in eisige Kälte: Ankunft in Berlin (West)
bei minus 20 Grad.
Inzwischen sind die Winter hier
(wie auch die Sommer)
deutlich wärmer geworden.
Doch wie viel Liebe ich auch versuche
Dir zu geben: Im Exil wird’s leider
nie so richtig warm.
Für uns unvorstellbar, flüchten zu müssen…was das für die Seele bedeutet.
Ein trauriges Gedicht!
Liebe Grüße
Gabriele
Absolut. Absolut unvorstellbar! Auch, wie man damit lebt! Ja, es ist traurig, ich kann einfach nicht helfen, so sehr ich es auch möchte.
So tiefe Wunden, die nicht heilen … und mit aller Liebe nicht helfen können … zu viel Schmerz. Seid umarmt von uns.
Danke! Das ist lieb von euch!
bewegend.
Meine hilflosen Kinderverse können das leider nicht annähernd ausdrücken … ich weiß nicht, wie ein Mensch damit leben kann, nicht nur mit dieser Kälte, sondern auch mit den traumatischen Erinnerungen … es wird mir ein Rätsel bleiben.
Die Menschen leben damit, weil sie damit leben müssen. Leider gibt es viel zu wenig unterstützende Angebote dafür. Deine Liebe tut da definitiv jede Menge. Allerdings muss ja inzwischen auch wieder gegen das kälter werdende Klima “angeliebt” werden.
Ja, der politische Wind ist wieder deutlich rauer geworden …